Workshops

Hier geht es zur Workshopanmeldung.


Während der Weltweiten Jugendfesttage gibt es die Möglichkeit, an einem Workshop teilzunehmen.

Gesprächsgruppen:

WS-01: Wirklichkeit Phantasie und Moral – ein philosophisches Experiment

Rudolf Steiner prägt in seiner „Philosophie der Freiheit“ den Begriff der „moralischen Phantasie“, der wie ein Widerspruch in sich klingt. In unserer Runde wollen wir zunächst beobachten, wie verschieden unser Denken ist, wenn wir es auf uns selbst richten oder auf etwas Äußeres. In dem „Mitgefühl“ haben wir eine merkwürdige Beteiligung beider Perspektiven, worüber wir uns austauschen. Dann werden wir versuchen, uns aufzuklären über unser Verhältnis, das wir als Erkenntnis suchende „Realisten“ einerseits und wollende Wesen andererseits zu uns selbst haben. Vielleicht erreichen wir eine vertiefte Wertschätzung und Beflügelung unserer Phantasie.

An 2 oder 3 Tagen sollen je 2 Gesprächsrunden stattfinden mit eingestreuten „Wanderschaften“, bei denen die Teilnehmenden in Dreiergruppen unterwegs sind und sich zu bestimmten Fragestellungen gegenseitig austauschen.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig, nur ein unbekümmerter Verstand und die Neigung zur Beobachtung.

Dozent: Stefan Basiner

Geboren am 15.03.52 in Hagen/Westfalen. Mein Vater war Pfarrer der Christengemeinschaft, meine Mutter Geigenlehrerin. Nach meiner Waldorf-Schulzeit habe ich an der Ruhr-Universität Bochum die Fächer Mathematik und Philosophie (Schwerpunkt Wissenschaftstheorie) studiert. Aus dem Interesse, was Erkenntnis ist, habe ich mich u.a. oft und intensiv mit den erkenntnistheoretischen Schriften von Rudolf Steiner befasst. Nach Abschluss meines Diplomstudiums in Bochum habe ich mich an der Universität in Münster der mathematischen Grundlagenforschung (Logik und Beweistheorie) gewidmet und war zeitgleich im Novalishochschulverein in Dortmund tätig. Nach einer kurzen Aushilfstätigkeit als Lehrer an der damals einzigen Waldorfschule in Witten, habe ich diese Tätigkeit dann ab Sommer 1981 als Beruf ergriffen und werde sie im Sommer dieses Jahres an der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund beenden. Seit 1982 bin ich verheiratet. Meine Frau und ich haben 2004 zwei farbige Geschwisterkinder aus Haiti adoptiert, die inzwischen erwachsen sind.

Stefan Basiner

Sprachen: Deutsch

WS-02: Märchen – Sabine Krebber

Allgemeines zum Workshop

Was verbindet uns weltweit? Es sind Sagen und Märchen. Sie sprechen die Sprache der Phantasie, sie speisen sich aus Wünschen, Träumen aber auch aus Ängsten, die jeder von uns hat.
In keiner literarischen Form findet der Mensch intensiver zu sich selbst als über das Märchen. Märchen begleiten uns in Wunderwelten, sie zaubern Bilder der höchst eigenen Phantasie. Jeder, der sie hört und liest, erschafft sich seine ganz eigene Bildwelt. Nirgendwo sonst hat der, der einem Märchen zuhört oder ein Märchen liest, eine größere Freiheit bei der Ausgestaltung der „Szenen“ als in dieser Kunstform. Märchen sind wunderbar geeignet, uns im Bilddenken zu schulen. Märchen fordern Zeit für uns selbst: Wir sind allein mit den Worten, denen wir Raum, Zeit und Farben verleihen.

Workshop-Themen vom 7. bis 11. Juni

  1. Märchen und ihre Motive erforschen

Für den Workshop habe ich drei Märchen aus dem deutschen Märchenschatz ausgesucht. Zwei Märchen stammen aus der Feder der Gebrüder Grimm: „Die zwei Brüder“ und „Aschenputtel“. Viele Motive, die dort zu entdecken sind, finden sich bereits in alten Sagen und Mythen wieder – auch über die Grenzen Europas hinaus – und werden noch heute von Buch- und Filmautoren gern verwendet. Hier werden wir gemeinsam in der Vergangenheit und Gegenwart forschen.

„Die Regentrude“ von Theodor Storm ist das dritte Märchen, das uns beschäftigen wird. Auch dieses Märchen hat Bezüge zur Realität, auch wenn es bereits fast 170 Jahre alt ist.

  1. Zusammen an einem Weltmärchen arbeiten

Märchen greifen immer Themen auf, die die Menschen bewegt haben.
Welches Zielpublikum müsste heute ein Märchen haben?
Welche Motive wären heute „märchenhaft“?
Wir versuchen gemeinsam ein Märchen für die Welt zu entwerfen.

Und wenn jeder Teilnehmer wieder zuhause ist, können wir trotzdem gemeinsam an diesem online weiter schreiben. Hier wird ein Betreuer und Herausgeber gesucht.

Dozentin: Sabine Krebber

Es war einmal … an einem kalten Wintertag und mitten im Dezember 1961 … schon als Kind und später als Jugendliche zog ich mit meinen Eltern von Ort zu Ort und meine Lieblingsbücher begleiteten mich. Heute wohne ich mit meinen Büchern in Dortmund.  Darunter ist eines türkisgrün und trägt den Titel „Märchen des 19. Jahrhunderts“. Darin findet sich die „Historie von der schönen Lau“ von Eduard Mörike. Früher unternahmen meine Eltern mit mir und meinen Schwestern viele Kurzausflüge – auch zum Blautopf, der Donauquelle. Erst haben wir gemeinsam lesen, dann sind wir in märchenhafter Umgebung gewandert. Das hat mich bis heute geprägt. Märchen begleiteten mich bis ich sieben Jahre alt war. Dann entdeckte ich andere Literatur, doch sie musste immer einen fabelartigen und doch fiktiven Charakter besitzen. Am liebsten las ich auf dem Balkon, bei meinen Großeltern saß ich im Sommer mit meinem Buch auf der Schaukel und aß Brombeeren. Später fuhr ich mit dem Fahrrad in den Stuttgarter Forst nahe der Solitude – dort wo „Die Räuber“  von Friedrich Schiller entstanden. Über mir eine riesige Eiche und die Vögel des Waldes. In Stuttgart studierte ich Kunstgeschichte und Germanistik, Philosophie und Medienpädagogik. Die Kunstmärchen der Romantik waren einmal Hauptseminarthema – seitdem lese ich immer wieder in meinem Brentano. Über zwanzig Jahre lang arbeite ich ab 1989 als freie Journalistin und Kunstvermittlerin für unterschiedliche Zeitungen, Zeitschriften, für Galerien, Privatsammler und als Kunstpädagogin für die Art Cologne. 2010 studierte ich ein Jahr am Lehrerseminar in Kassel Waldorfpädagogik und unterrichte seit 2012 an der Rudolf-Steiner-Schule in Dortmund. Und jetzt wird es Zeit, dass ich darüber ein Märchen schreibe … und dann lebte sie glücklich und faltenlos bis …

Sabine Krebber

Sprachen: Deutsch

WS-03: Bilder durch Medien, Bilder aus eigenem Schaffen, ein qualitativer Unterschied.

Ein Kurs mit verschiedenen Übungen und Austausch im Gespräch

Dozent: Herbert Himmelstoß

Herbert Himmelstoß

Sprachen: Deutsch

WS-04: Phantasie als Tor zu einer besseren Zukunft

In den letzten Jahrhunderten verfielen die Menschen immer mehr dem Irrglauben, dass Entwicklung der Menschheit mit technischer Entwicklung gleichzusetzen wäre. Aber bessere Maschinen machen noch keine bessere Welt. Und wenn alles nur um scheinbar immer intelligenter werdende Maschinen kreist, wird das Entwicklungspotential des Menschen schnell vergessen. Im einzelnen Menschen selbst kann der Umschwung stattfinden, der zu einer besseren Welt führt. Aus Menschen, die sich selbst entwickeln und phantasievolle positive Zukunftsbilder haben, kann sich eine bessere Zukunft heranbilden. Nun wird vielen Menschen klar, dass wir mit unserer Erde ab sofort anders umgehen lernen müssen. Wie kann uns die Phantasie dabei helfen? Wie können wir positive Zukunftsbilder in unserem Geist erschaffen, die zu einer besseren Zukunft führen?

Dozent: Johannes Greiner

Johannes Greiner (geboren 1975) ist Pianist, Eurythmist, Lehrer, Erwachsenenbildner und Lehrerausbildner. Er arbeitet im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz und ist unter anderem Autor von „Es ist alles ganz anders – Beiträge zur Aktualität der Anthroposophie“ (Hamburg 2015), „Mensch, ich glaube an dich! Terrorismus – ein Erziehungsproblem?“ (Hamburg 2017), „Die Spiritualität der Jugend und ihre Schatten“ (Hamburg 2017), „Kunst verwandelt“ (2018), „Leben in Ahrimans Welt“ (Hamburg 2018) und mit Sivan Karnieli von „Schau in dich, schau um dich – ein Buch zur Eurythmie“ (Steinbergkirche-Neukirchen 2016). Seit April 2018 Musikverantwortlicher in der Sektion für redende und musizierende Künste am Goetheanum.

Johannes Greiner

Sprachen: Deutsch

WS-05: Präsenz – creating imagination

Wenn es zur Gestaltung der Zukunft unserer Phantasie bedarf, auf welche konkrete Weise können wir unsere Phantasiekräfte anregen?

Um unsere Phantasie zu unterstützen, helfen uns der Rhythmus und die Balance aus einem vorgegebenen Regelwerk und Freiräumen.

Ausgehend von der Beobachtung dessen was ist – Objekte, architektonische Besonderheiten, – natürliche Strukturen, Farben und Formen – werden wir uns eine Spielwiese für unsere Phantasie erarbeiten, um dann mit den Möglichkeiten der visuellen Kommunikation (Grafik und Schrift) in ein freies, schöpferisches Tun zu kommen.

So können wir unsere Phantasiekräfte stärken und es entstehen Poster, die einen Bezug haben zu uns als Individuen an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit.

Dozent: Michel Adams

geboren am 11.11.1982

in Herdecke

Waldorfschüler

Studium zum Kommunikationsdesigner

Schwerpunkte: Illustration, Typographie, Grafik und Ideenentwicklung

Ausbildung zum pädagogisch- therapeutischen Medienberater

Freier Dozent für Zeichnen und Skizzieren

Reportageillustrator

Pädagogischer Medienberater / Kursleiter

Michel Adams

Sprachen: Deutsch, Englisch

WS-06: Kreativität und Imagination in Medizin und Beratung

Kreativität und Imagination sind Kräfte, die allen Menschen zur Verfügung stehen. Sie können auch in Medizin und Beratung hilfreich sein, um mit sich selbst gut in Kontakt zu sein oder Entscheidungen zu treffen. In dem Workshop können einzelne Techniken, wie Körperwahrnehmung, Imaginationsübungen, systemische Aufstellung oder Tetralemma kennengelernt und ausprobiert werden.

Dozent: Dr. med. Volker Hentschel

Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Anthroposophische Medizin (GAÄD), Systemischer Coach und Supervisor DGSv*

in Göttingen geboren und aufgewachsen,
Studium der Humanmedizin in Hamburg,
Facharztweiterbildung Neurologie in Hamburg und Bremen,
Facharztweiterbildung Psychiatrie und Psychotherapie in Bremen und Herdecke,
seit 2008 verantwortlicher Oberarzt der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Witten
seit 2019 kommissarisch leitender Arzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
verheiratet, zwei Töchter

Sprachen: Deutsch

WS-07: Revolution DIY

Die Welt wartet darauf dass wir sie verändern. Doch wie kann man ein Teil dieser Veränderung werden?

Srdja Popovic hat als Mitbegründer der Bewegung Otpor (dt. Widerstand) ab 1998 den Sturz des Diktators Milosevic in Jugoslawien organisiert. Sie zeigte, dass dieser gewaltfreie Kampf um Freiheit und Demokratie auch Spaß machen darf. Anhand seiner Beschreibungen, die inzwischen weltweit Revolutionen inspirieren, wollen wir in diesem Workshop Strategien kennen lernen wie man gesellschaftlichen Wandel bewirken kann. Die wichtigsten Mittel sind Kreativität und eine enge Verbindung zu unserem Zeitgeist.

Jeder Teilnehmer kann gerne Vorschläge mitbringen welche gesellschaftlichen Umstürzte oder Veränderungen er mit verursachen möchte und wir versuchen für einige Themen Pläne zu entwerfen die dieses Ziel greifbarer machen. So versuchen wir gemeinsam Schritte kennenzulernen nach dem Motto „Revolution – Do It Yourself“.

Dozent: Hieronymus Rentsch

Sprachen: Deutsch, Englisch

WS-08: Phantasievolle Lebensentwürfe und Lebensgänge im Spiegel innerer und äußerer Biographien

In diesem Projekt können wir anhand von geeigneten Beispielen der Frage nach einer bewusst gestalteten Biographie nachgehen, die eine bloß zeitlich bedingte Veränderung hin zu einer tatsächlichen Entwicklung erweitert. Das heißt: Der Mensch wird nicht bloß älter, er entwickelt sich. Dazu sollte aber das fühlende Seelenleben zur Inspiration, das denkende Seelenleben zur Imagination sowie das wollende Seelenleben zur Intuition hinaufwachsen. Intuition ist demnach eine höhere und erweiterte Form des eigenen Willens und, nach Rudolf Steiner, notwendig, die eigene Moral auf seinem Lebensweg zu finden. Wie können wir uns (weiter) auf den Weg machen?

Dozent: Kambiz Djalali

Studium der Fächer Französisch, Geschichte und Erziehungswissenschaft mit anschließender Promotion. Danach berufsbegleitendes Studium der Waldorfpädagogik in Witten/Annen.

Nun bin ich Mittel-und Oberstufenlehrer an der Rudolf Steiner Schule Dortmund.

Sprachen: 

 WS-09: 13 Jahre Schule – und dann?

Wie finde ich meine Aufgabe? Wie findet meine Aufgabe mich?

Dozent: Ulrich Goebel, Pfarrer in der Christengemeinschaft in Bonn

Ulrich Goebel, geb. 1965, hat nach der Waldorfschule Elektronik gelernt und später Mathematik studiert. Während des Zivildienstes hat er Computer programmiert. Seit 2001 ist er Priester in der Christengemeinschaft. Neben der Gemeindearbeit bildet die Kinder- und Jugendarbeit durch jährliche Reiterferien und die Pfingst-Jugendtagungen einen Schwerpunkt seiner Arbeit.

Ulrich Goebel

Sprachen: Deutsch

WS-10: Das kultische Bild

Was ist ein Wahrbild und was verbirgt sich dahinter? Was unterscheidet ein Wahrbild von einem gewöhnlichen Vorgang oder Bild? Können wir auch die tiefere Dimension ergründen? Und welche Rolle spielt die Sinneswelt für den Kultus? Welche tieferen Wirkungen haben die Gestaltungen auf den Betrachter? Diesen Fragen und weiteren wollen wir gemeinsam nachgehen, gemeinsame Übungen dazu machen und auch Fragen zur Menschenweihehandlung gemeinsam bewegen.

Dozent: Johann Schuur

In Dänemark und Deutschland aufgewachsen und dabei drei Waldorfschulen besucht. Nach der Schule Wehrdienst bei der Marine mit großen Reisen und Einsatz im Golf von Aden. Danach Beginn des Studiums am Priesterseminar in Stuttgart. Nebenher Mitarbeit in einer interkulturellen Begegnungsstätte in Galiläa/Israel mit längeren Aufenthalten vor Ort. Ein Jahr Judaistik- und Philosophie-Studium in Berlin. 2007 zum Priester geweiht. Zunächst in Berlin, heute in Frankfurt am Main Gemeindepfarrer. Weiterhin Jugendprojekte in der Begegnungsstätte in Galiläa und Studienreisen für Erwachsene ins Heilige Land.

Johann Schuur

Sprachen: Deutsch

WS-11: Wann fühle ich mich lebendig? Wie klingt ein innerer Ruf?

In welchen Momenten fühle ich mich besonders lebendig? Was tragen andere und ich zu solchen Situationen bei? Gemeinsam möchten wir diesen Fragen nachgehen und dann ausgehend von ihnen einen Blick darauf werfen, wie wir unseren Weg in ein (Arbeits-) Umfeld finden, in dem wir uns
lebendig fühlen können.

Skizze der Themen: Am Samstag möchte ich mit den Teilnehmern der Frage nach gehen, wann sie sich besonders „lebendig“ fühlen. Am Sonntag möchte ich einen Blick auf den ersten Punkt des Konzepts „Heldenreise“ werfen, nämlich den „Ruf“, dazu ein wenig aus meinem Freiwilligendienst erzählen. Am Montag dann Anordnung des bisher Bewegten und Besprochenem am Konzept der „Berufung“, eine Zusammenfassung des Workshop gestatten und die Teilnehmer einen Ausblick wagen lassen.

Dozent: Johann Schmiedehausen
Ich bin 1996 geboren und in Eckernförde aufgewachsen. Nach dem Abschluss der Waldorfschule
leistete ich einen Freiwilligendienst in Argentinien. Darauf folgten sechs Monate Eurythmie im
Jugendeurythmie-Projekt „yep!“. Nun studiere ich Ethnologie in Freiburg, arbeite im Hochseilgarten
und bin als Erzählteamer der Freunde der Erziehungskunst unterwegs.

Johann Schmiedehausen

Sprachen: Deutsch

Kunstgruppen:

WS-21: Land – Art

Land – Art ist die Umwandlung von geographischem Raum in ein Kunstwerk” so steht es etwas lapidar bei Wikipedia. Aber ist da nicht viel mehr? Was kann sich alles in ein Kunstwerk verwandeln und wie verwandeln wir uns im Schaffen von Kunstwerken? Gehören wir als Menschen zum Kunstwerk dazu oder stehen wir ihm gegenüber? Diesen Fragen wollen wir kreativ und schaffend begegnen und dabei erleben wie das Verwandeln der Umwelt auch an uns nicht spurlos vorübergeht.

Jeder Teilnehmer sollte ein Stück Natur aus seiner Heimat mitbringen.

Dozent: Sebastian Otto

Geboren 1977 in Darmstadt und dort aufgewachsen. Biologiestudium in Freiburg und später Mathematikstudium in Heidelberg. Tätigkeit als Gymnasiallehrer in der Nähe von Freiburg. Wechsel an das Priesterseminar der Christengemeinschaft 2015. Seit 2017 Priester der Christengemeinschaft.

Sebastian Otto

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch

WS-22: Graffiti-Muralismus

50% Theorie – 50% Praxis –> ist aber flexibel…

Theorie: Was ist Graffiti, was ist Muralismus und wie kommen diese beiden zusammen? Postmoderne Wandmalerei von ihrer Entstehung her „begreifen“ -> Besonders die politische Wandmalereien im Zuge der Mexikanischen Revolution („muralismo“), das Aufkommen des Graffiti Style-Writings der HipHop-Kultur aus New York und der globale Aufstieg weiterer postmoderner Wandmal- und Gestaltungspraktiken zur Urban Art des 21. Jhd.

Praktische Arbeit ist davon abhängig ob wir eine Außenfläche zur gemeinsamen Gestaltung erhalten oder indoor arbeiten müssen/sollen. Wenn das Arbeiten indoor stattfindet können wir nicht mit Spraydosen arbeiten (erhöhtes Gesundheitsrisiko).

Workshopteilnehmer/innen sollen das Style-Writing („Schönschriftalphabet“) einiger Graffitisten bzw. regionaler Ausprägungen der Graffiti-Kultur kennenlernen (spez. Pichação Brasiliens, ODEM’s „stylism mission“), nachvollziehen und im Besten Fall eigene Interpretationen umsetzen. Jede/r Teilnehmer/in soll einen Namen (Buchstaben Synonym oder eigenen Namen) in besonderer Schönschrift designen.

Dozent: Christopher D. Hilmer

Diplom Geograph – Christopher D. Hilmer (29.10.1984 in Lübeck (D)). 2004 – Abitur: Oberschule zum Dom Lübeck. 2005 – Integrationshelfer Malteser Lübeck. 2006 – WOOFing (Working on Organic Farms) in New Zealand. Academic VITA: 09/2016-Heute  –  Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand LuFG Kulturgeographie der RWTH Aachen. 04/2013-09/2015 –  Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit überwiegender Tätigkeit in der Lehre am Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 02/2011-08/2011 –  /ERASMUS Stipendium Univerzita Karlova v Praze / Charles University in Prague. 07/2008-01/2013 –  Wissenschaftliche Hilfskraft in der Fachbibliothek des Geographischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Unterbrechung durch Auslandsaufenthalt). 11/2007-03/2013 –  Studium der Geographie (Diplomstudiengang) (Nebenfächer: Medienwissenschaften, Kulturmanagement, Soziologie, Pädagogik) Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 11/2006-11/2007 –  Magisterstudium (Hauptfach: Geographie; Nebenfächer: Soziologie, Pädagogik, Philosophie) – Philosophische Fakultät, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Sprachen: Deutsch

WS-23: Freies Zeichnen

Zeichnerisch wollen wir das Wesenhafte unserer Motive erfassen und mit unterschiedlichen zeichnerischen Mitteln und Materialien arbeiten. Um den Einstieg ins Zeichnen zu finden, wollen wir an einfachen Motiven das Sehen üben und das Gesehene versuchen zu übertragen. Von der schnellen einfachen Skizze ausgehend, sollen ausgewählte Motive mit unterschiedlichen Materialien ausgestaltet werden.

Dozentin: Ebru Ruhşen Yapça

Geboren in München und aufgewachsen in Essen.

  • Ausbildung, Studium und Fortbildungen
  • Abgeschlossene Ausbildung zur Möbeltischlerin
  • Nach dem Abitur Ausbildung zur Klassenlehrerin mit Fach Handwerk und Bildende Kunst
  • Fortbildungen Malerei Sommerakademie Alanus Hochschule
  • Berufsbegleitende Fortbildungen an der Freien Akademie der Künste Essen-Kupferdreh
  • Zeichenkurse „Aktzeichen“ und „Portrait“
  • 2018 Master of Education, Alanus Hochschule

Tätigkeiten in Pädagogik und Erwachsenenbildung

  • künstlerische Kurse für Kindern und Jugendlichen, Sommerakademie Hiberniaschule
  • 2005 – 2018 Klassenlehrerin und Kunstlehrerin der Oberstufe in Mülheim an der Ruhr
  • 2014 – 2017 Pädagogische Beraterin der Waldorfschule Alanya/Türkei
  • Malkurse für Eltern an der Freien Waldorfschule Mülheim/Ruhr
  • Kurse zu den Klassenstufen in Witten/Annen
  • Ab 06.2018 Dozentin in Witten/Annen Fachbereich Handwerk und Bildende Kunst, Schwerpunkt: Malen und Zeichnen

Ausstellungen und Projekte

  • „Farbrausch“ , 2003 in Essen
  • Gruppenausstellung, 2009 Freie Akademie der Künste, Essen Kupferdreh
  • „Photograpfie“ , 2014 im Pumpwerk Moers
  • „Die Regentrude“ Illustrationen des CD-Covers
  • „Die Regentrude“ live-painting und Ausstellung der Illustrationen 2015, Mülheim/Ruhr
  • „Die Regentrude“ live-painting und Ausstellung der Illustrationen 2015, Platzhirschfestival, Duisburg
  • „Photographie“ , 2015 im Alten- und Pflegeheim St.Elisabeth, Bochum

 

Sprachen: Deutsch

WS-24: Mode: Design oder Schöpfung?

Steckt hinter dem Wort Mode nur das Entwerfen möglichst massentauglicher und damit gut zu verkaufender Outfits oder kann es auch Ausdruck eines inneren Prozesses sein? Ist die Mode nur ein Mittel uns zu mehr Konsum zu verleiten oder kann sie gar einen Beitrag zur Zukunft leisten? Anhand verschiedener Beispiele wollen wir diesen Fragen nachgehen. Wir werden dabei Kollektionen besonders phantasievoller Designer betrachten und uns über unsere Erfahrungen mit Mode austauschen. Darüber hinaus werden wir selbst kreativ werden und T-Shirts färben und individuell gestalten.

Dozent: Jan Kirdorf

Jan Kirdorf, geboren 1990 in Berlin. Ich habe dort die Ausbildung zum Modedesigner absolviert (2012-2015) und studiere jetzt im zweiten Jahr am Priesterseminar der Christengemeinschaft in Stuttgart.

Sprachen: Deutsch

WS-25: Plastizieren

An diesem intensiven Workshop hast du die Möglichkeit mit Ton zu arbeiten. Drei Themen stehen dir zur Verfügung, für die künstlerische Auseinandersetzung.

  • Du kannst eine kleine Skulptur zu dem Thema „Was wünsche wir uns für die Welt“ erschaffen.
  • Dich mit einem Tierwesen intensiver beschäftigen und diesen plastizieren.
  • Oder eine Maske basteln, diese wird erst aus Ton und danach aus Pappmache gebastelt. Die Maske kann anschließend mit Acrylfarbe bemalt werden.

Dozentin: GOGA DÜSO

Künstlerin, Diplomierte Pädagogin

Das Jahr 2019 ist für die Künstlerin ein besonderes- in diesem Jahre schaut sie zurück auf die ersten 15 Jahre ihres Lebens, die sie auf der anderen Seite der Welt verbracht hat. Ebenso so lange ist sie nun mit der neugewonnenen Heimat zusammengewachsen. Beide Kulturen, die ihre Welt bereichern, trägt sie in sich.

Sie ist Malerin, Bildhauerin und Autodidakt. Im Alter von siebzehn entdeckte sie ihr Talent für die  Malerei. Die ersten Zeichnungen waren Porträts. Erst mit der Ausbildung im Handwerk und bildende Kunst traute sie sich, Porträts in Farbe auszuführen; dies beflügelte zu großformatigen Arbeiten in großer Technik- und Methodenvielfalt. Derzeit ist sie an der Schule als Sprachlehrerin tätig und leitet eine Kunst AG.

GOGA DÜSO

WS-26: Werkschuppen Holz

Holz: Scheinbar ist es einfach da. Aber es birgt tiefe Geheimnisse. Es zu bearbeiten, braucht Phantasie, formt aber auch das Phantasieren und hat zugleich die Werkzeuge geformt, die die Menschen erfunden haben. Es ist ein Raum, in dem man arbeiten kann, in dem man frei ist, aber nicht alles ist möglich. Auch zu fragen, wo es eigentlich herkommt, wie es entsteht, braucht Phantasie. Wir wollen schauen, welche Sprache Holz spricht, vielleicht auch, welche verschiedenen Sprachen verschiedene Hölzer sprechen und welche Möglichkeiten es gibt zu antworten. Einig sind sich die meisten Menschen die ich kenne, dass Räume, die einen Holzboden haben, „etwas Schönes“ ausstrahlen. Warum ist das so? Warum brennt Holz? Was heißt es, zu wurzeln? Kann der Mensch wurzeln? Wo? Ergibt ein Ahorn-Samen einen völlig neuen Ahorn? Ein Baum ist auf seine Art ein Meister der Gleichmäßigkeit. Wir wollen genauer schauen: wie? Und: für ein gut geschliffenes Messer ist auch hartes Holz „weich wie Butter“– Das muss man erleben! Wir begeben uns absichtlich während der Tagung „auf den Holzweg“, arbeiten einerseits praktisch und „andererseits“ mit Texten aus der Literatur und Philosophie. Bitte mitbringen: Phantasie!

Dozent: Christoph Schomann

Christoph Schomann, 32 Jahresringe, Studium der Bildhauerei, Pädagogik und Philosophie (Cusanus Hochschule), daher der doppelte Versuch: Holz zu begreifen und zu be-greifen. Derzeit Baumfellowship zur autodidaktischen Weiterbildung als Holz-Juwelier.

Christoph Schomann

WS-27: Die Phantasie, die Welten und Ich

Jedes Volk der Welt hat ihre eigene Geschichte, Kultur und Tradition. Sie stammen aus alten Zeiten und werden von Generation zu Generation weitergegeben. Mythologie, Musik und Poesie, Geschichten, Tanzen und Zeichnen. Es scheint so unterschiedlich zu sein, aber sie haben was Gemeinsames: Alles wird von einer Person durch seine Vorstellungskraft geschaffen.

In dieser Fantasiewelt treffen wir uns alle wie auch in Träumen. Kunst verbindet uns alle nicht nur durch Formen und Farben, sondern auch, weil es uns erfüllt und universell ist. Kunst ist die universelle Sprache der Menschheit und der Welt. Wenn Sie möchten, dass die Menschen miteinander in Kontakt kommen, kochen Sie ihnen ein Abendessen oder singen Sie oder tanzen. Der tiefste und effektivste Weg ist aber, ein gemeinsames Bild zu malen.

Die Vielfalt der traditionellen Kleidung, der Volksikonen, des Zeichnens von Ostereiern und der Arbeiten naiver Künstler ermöglicht es uns, die Vorstellung von der Schönheit, der inneren Welt, der Zauberkraft der Symbole und Formen, das Verständnis des Universums und seiner Phänomene zu verstehen und zu fühlen. Diese Fantasiewelten spiegeln die Vision des Künstlers gegenüber der Außenwelt, die von Leben und Gefühlen, Entwicklung und Natur, Sinn und Suche göttlich und irdisch durchdrungen ist.

In diesem Workshop werden wir zusammen mit der bekannten ukrainischen Künstlerin Marina Yandolenko auf die Suche zur eigenen Fantasiewelten begeben durch das Malen von Farben auf einem Holzbrett. Natürliche Materialien werden mit Poesie, Seelenmusik und Fantasie gemischt.

Während dieser Zeit werden wir durch die Labyrinthe, Wälder, Wüsten, Savannen, Dschungel und Steppen reisen. Wir werden Fremde Tiere, Wesen, Kreaturen und Menschen treffen. Die einzige Grenze ist unsere eigene Vorstellungskraft und Phantasie.

„Ein Bleistift und ein Traum können Sie überall hinbringen.“

Zur Inspiration erinnern wir uns an die Welten verschiedener Schriftsteller, darunter Michael Ende und seine „Unendliche Geschichte“.

Wir spielen gemeinsam mit Farben, freuen uns und schaffen unser eigenes Bild von der Welt.

Übersetzung: Olya Shatna.

Dozentin: Marina Yandolenko

Marina Yandolenko ist eine ukrainische Künstlerin und Designerin.

Geboren in Odessa am Schwarzen Meer.

Studierte an der Odessa Art School of Grekov und der Kharkiv State Academy of Design und Kunst im Bereich Malerei.

Inspiriert von interessanten Menschen, Reisen, Bergen und Büchern.

Zahlreiche Ausstellungen in der Ukraine und in Deutschland.

Maryna Yandolenko

Sprachen: Deutsch, Englisch, Ukrainisch

Bewegung & Theater:

WS-31: Bogenschießen

Dieser Workshop verbindet auf lebendige Art und Weise das intuitive Bogenschießen mit praxisnahen Übungen der Prozessarbeit in der Natur. Zu Beginn erlernen Sie die Technik des intuitiven Bogenschießens. Die wichtigsten Aspekte sind hierbei: Hand-Auge Koordination, Konzentration und wie man beides in Einklang bringt.

Bitte wetterfeste Kleidung, Essen und Trinken, gerne eigenen Bogen (falls vorhanden) mitbringen.

Dozent: Ben Black

Ben Black wurde 1976 in Toronto, Kanada geboren. Nach dem Besuch der Toronto Waldorfschule studierte er Germanistik, Anglistik und Religionswissenschaften an der Mount Allison Universität in New Brunswick und an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Seit 2002 Studium an der Freien Hochschule der Christengemeinschaft in Stuttgart. 2008 empfing er die Priesterweihe. Seit September 2009 lebt und arbeitet er als Priester in Köln.

Ben Black

Sprachen: Deutsch, Englisch

WS-32: Volkstänze

Mitreißende Bewegung, musikalische Vielfalt, Gemeinschaftssinn, Vitalität und Lebensfreude – all diese Elemente finden sich wieder in den Tänzen der Welt. In den 25 Jahren seines tänzerischen Schaffens hat sich Benedikt Lux ein reiches Repertoire an Folkloretänzen angeeignet. Diese wie auch seine Choreographien zu aktueller Balkanmusik begeistern Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Benedikt gibt Volkstanzkurse europaweit, innerhalb von regelmäßigen Tanzgruppen, Schulprojekten, Wochenend-Workshops, und Tanzreisen.

Dozent: Benedikt Lux

Internet: www.benediktlux.de

Benedikt Lux

Sprachen: Deutsch, Englisch

WS-33: Klassische Standardtänze:

Gemeinsam, im Rhythmus der Musik und harmonisch tanzen… Die Standardtänze sind das Urgestein des Paartanzes und bis heute eine weit verbreitete Kunst.
Ein Workshop soll nicht nur Teile der Herkunft und Bedeutung, sondern auch den Tanz selber näher bringen und die Teilnehmer ermöglichen diesen in kurzer Zeit eigenständig zu tanzen.
Der Workshop ist für Anfänger geeignet, jedoch werden sich auch fortgeschrittene nicht langweiligen.
Es ist bequeme Kleidung zu tragen und bequeme Schuhe, ggf Tanzschuhe oder Socken mitzubringen.

Dozentin: Philine Kreter

Mein Name ist Philine Kreter, geboren am 16.11.1997 und tanze seit ungefähr 10 Jahren.
Neben der Schule habe ich vorerst viel Zeit in der Tanzschule verbracht, erst als Hobby, dann als bezahltes Hobby.
Nach dem Abitur zog ich nach Witten um, begann hier ein Psychologie Studium und das Unterrichten von Studenten in Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen.
Seit gut 4 Jahren unterrichte ich jetzt Jugendliche, Erwachsene in Paarkursen oder Workshops.

Philine Kreter

WS-34: Eurythmieworkshop – Wie wird Phantasie sichtbar?

In unserem Workshop wollen wir der Frage nachgehen wie die Phantasie sichtbar werden kann. Wir wollen mit euch versuchen uns von unseren inneren Bildern bewegen zu lassen. Diese können groß, klein, schwarz, weiß, bunt und vieles mehr sein. Vor allem haben sie eine Stimmung. Mit diesen Stimmungen möchten wir mithilfe der Farben eurythmisch arbeiten. Mit Übungen und einem Text werden wir uns durch die Farben unserer Phantasie nähern.

DozentInnen: Marthy Hecker, Clara von Recklinghausen

Marthy Hecker: Obwohl Eurythmie in der Schule nicht mein Lieblingsfach war, habe ich mich trotzdem dazu entschlossen Eurythmie zu studieren, da ich mich gerne bewegen wollte. Bald habe ich realisiert wie viel mir die Eurythmie geben kann. Sie hat mich gelehrt mich zu konzentrieren, meinen eigenen Körper wahrzunehmen und auf dem Boden zu bleiben. Dadurch habe ich gelernt anders in der Welt dazustehen.

Clara von Recklinghausen: Nach meinem Wirtschaftsstudium wollte ich gerne mehr über Zusammenarbeit erfahren. Mehr durch Zufall habe ich angefangen Eurythmie zu studieren und ich habe schnell gemerkt, dass ich dort viele Antworten und noch viel mehr spannende Fragen zu diesem Thema finden kann. In den kommenden Jahren möchte ich mit der Eurythmie in Unternehmen arbeiten. In diesem Jahr freue ich mich zusammen mit Marthy und dem Rest des Märchenensembles die Welt zu bereisen.

Marthy Hecker

 

Clara von Recklinghausen

WS-35: Exploring the creative force of Imagination

We invite you on a creative and playful journey into the landscapes of our inner worlds.

On this journey we will play with the gift of imagination through, movement, storytelling, painting and writing and explore the space where dream and wakefulness, fantasy and reality meet!

Our intention is to listen to the needs and impulses of you and hold space for a free, co-creative and safe Journey.

“The way you look at things is the most powerful force in shaping your life.” (John O’Donohue)

DozentInnen: Angela und Darius

Angela, 33

Already as a child I explored my surrounding by dancing and moving. I studied 4 years of dance-therapy and movement-pedagogics.

As a body- and movement-researcher, I travelled the world. Through dance and music I connected to foreign cultures.

My main focus lies on performative improvisation, contact-improvisation und music.

At the moment I’m studying trauma therapy “Somatic Experiencing” (Peter Levine) and systemic constellation work. I integrate these methods in my work. Since five years I work as a therapist and give body- and movement-research workshops.

Angela

Darius Matthies, 24

I am passionate about the mystery of Language.

I studied the craft of storytelling in England and I write and speak poetry and stories.

In 2015 I worked with an organization in Los Angeles that uses Poetry as a healing path for Youth from traumatized backgrounds. Ever since I am researching and exploring the healing potential of language.

Currently I am studying Speech-Formation and Eurythmy in Witten to deepen my understanding of the Mystery of language.

Darius

Sprachen: Englisch

 

WS-36: Mysteriendrama

Wir versuchen, eine Kostprobe aus dem ersten durch Rudolf Steiner entstandenen Mysteriendrama, der „Pforte der Einweihung“, aufzuführen!  Zur Zeit arbeiten junge Menschen auf eine Gesamtaufführung hin und diese Arbeitsgruppe kann ein Einstieg in dieses Unternehmen sein.  Muss aber nicht.  Mindestalter 17 Jahre.
 
Dozent: Daniel Hafner
 
Priester der Christengemeinschaft, Nürnberg.  Einführungskurse für junge Menschen in die Anthroposophie mit wechselnden Anwendungsbeispielen (lassen Sie sich über dhafner1964@hotmail.com im Verteiler aufnehmen).

Sprachen: Deutsch

WS-37: Theaterimprovisation

In diesem Workshop geht es um das spielerische und vielseitige Ausprobieren von Szenen, die aus
der Phantasie entstehen. Wir üben uns darin, den Fluss der Einfälle wahr- und aufzunehmen und sie
mit Hilfe der Mitspieler in kurzen Bühnenszenen Wirklichkeit werden zu lassen. Freude am Spiel
und Mut zum Experiment sind die einzigen Voraussetzungen zum Mitmachen. Alles andere schafft
unsere geballte Phantasie mühelos aus dem Augenblick. Die praktischen Mittel zum Erwecken der
Phantasiekräfte sind: Vertrauensübungen, Training des Zusammenspiels, Kennenlernen von Regeln,
die dem Spiel zur Freiheit verhelfen.

Dozent: Ulrich Meier

Ulrich Meier, geb. 1960. Nach der Waldorfschule fünf Jahre Ausbildung und Praxis als Erzieher,
Priester seit 1990, zur Zeit in Hamburg als Seminarleiter am Priesterseminar und Gemeindepfarrer
tätig. Verheiratet, fünf erwachsene Kinder, drei Enkelkinder.

Ulrich Meier

WS-38: Worte und Phantasie

Bewegte Poesie. Ein Versuch mit Goethes Märchen

Dozent: Frank Erhardt Bouhdiba

Frank Erhard Bouhdiba, Sprachgestalter, Schauspieler, Märchenerzähler

Sprachen: Deutsch

Musik & Chor:

WS-41: Impro-Workshop

Im Rahmen der Jugendtagung möchte ich mit euch zusammen eine kleine Impro-Band auf die Beine stellen.

Ich komme aus Köln und habe schon in vielen Bands gespielt aber auch schon ein Musikerensemble geleitet.

Ich selbst spiele Klavier und würde mich freuen, wenn möglichst viele von euch mit euren eigenen Instrumenten mit dazu kommen und wir dann gemeinsam musizieren können.

Jeder ist eingeladen, ihr solltet nur schon mal ein Instrument in der Hand gehabt haben und etwas Erfahrung damit besitzen.

Wir werden ganz ohne Stress arbeiten und wenn es sich ergibt, unsere Ergebnisse auch vor Publikum vorstellen.

Bitte Instrumente mitbringen!

Dozent: Noah Neumann

Ich komme ursprünglich aus Dortmund und habe dort die Rudolf-Steiner-Schule besucht. Momentan mache ich in Köln eine Ausbildung zum Eventmanager. Die Musik, bei mir geäußert durch das Klavierspiel hat schon immer einen großen Teil meines Lebens eingenommen. In meiner Schulzeit habe ich deshalb schon in vielen Bands gespielt und konnte auch schon einige Ensembles leiten.

Ich möchte meine Erfahrungen im Zusammenspiel mit euch gerne einbringen und freue mich darauf, von euch zu lernen und mit euch gemeinsam zu musizieren.

Noah Neumann

Sprachen: Deutsch

WS-42: Chor

Für die Workshops hat Jeroen viele schön klingende Lieder aus aller Welt sowie leichte mehrstimmige Chorsätze vorbereitet.

Mit seiner lebendigen Art, grenzenlosen Energie und musikalischem Einfühlungsvermögen schafft es Jeroen Menschen mit und ohne Vorerfahrung in kurzer Zeit zu einem gemeinsamen Klangerlebnis zu führen.

Dozent: Jeroen Moes

In den Niederlanden aufgewachsen arbeitet Jeroen zurzeit als Musiklehrer und Chorleiter in Berlin.

Er unterrichtet Musik an der Freie Waldorfschule Kleinmachnow und ist am Lehrerseminar in Ljubljana tätig.

Sein Musikerleben führt ihn durch Projektwochen, Workshops und Sommercamps in viele europäische Länder.

Er vermittelt die Liebe zur Musik und die Erfahrung, dass jeder Mensch singen kann.

Jeroen Moes

Sprachen: Deutsch, Englisch

WS-43: Drum Corps

In dem Workshop bringt Bruno eine Mischung zwischen brasilianischem Rhythmus und der nordamerikanischer Technik „Drum Corps“. Diese Technik beinhaltet nicht nur das Spielen der Noten, sondern auch Bewegungen und das Jonglieren mit den Sticks. Das macht viel Spaß und ist schön anzusehen.

In den Workshop Tagen arbeitet er mit den Teilnehmern an Grundübungen der Trommeltechnik und des Jonglierens mit Sticks um anschließend beides miteinander zu verbinden. Das Ziel ist es, in den Teilnehmern das Rhythmusgefühl zu wecken und eine optisch schöne Darstellung zu erreichen.

Der Workshop ist für Leute die sich für Rhythmen interessieren und mit Bewegungskoordination arbeiten möchten. Für den Workshop benötigt man keine Vorkenntnisse.

Dozent: Bruno Monteferrante Alberto, Brasilianer

hat in Brasilien Schlagzeug gelernt. Sein Schwerpunkt ist der brasilianische Rhythmus. Aktuell unterrichtet er Musik in verschiedene Klassen in der Blote Vogel Schule in Witten-Annen.

Bruno Monteferrante Alberto

Sprachen: Deutsch, Englisch