Workshops

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These workshops will take place during the festival. The underlined workshops will be also held in English.

Conversation Workshops:

WS-01: Reality, Phantasy, and Morality – A Philosophical Experiment

Rudolf Steiner prägt in seiner „Philosophie der Freiheit“ den Begriff der „moralischen Phantasie“, der wie ein Widerspruch in sich klingt. In unserer Runde wollen wir zunächst beobachten, wie verschieden unser Denken ist, wenn wir es auf uns selbst richten oder auf etwas Äußeres. In dem „Mitgefühl“ haben wir eine merkwürdige Beteiligung beider Perspektiven, worüber wir uns austauschen. Dann werden wir versuchen, uns aufzuklären über unser Verhältnis, das wir als Erkenntnis suchende „Realisten“ einerseits und wollende Wesen andererseits zu uns selbst haben. Vielleicht erreichen wir eine vertiefte Wertschätzung und Beflügelung unserer Phantasie.

An 2 oder 3 Tagen sollen je 2 Gesprächsrunden stattfinden mit eingestreuten „Wanderschaften“, bei denen die Teilnehmenden in Dreiergruppen unterwegs sind und sich zu bestimmten Fragestellungen gegenseitig austauschen.

Besondere Vorkenntnisse sind nicht nötig, nur ein unbekümmerter Verstand und die Neigung zur Beobachtung.

Workshop Leader: Stefan Basiner

Geboren am 15.03.52 in Hagen/Westfalen. Mein Vater war Pfarrer der Christengemeinschaft, meine Mutter Geigenlehrerin. Nach meiner Waldorf-Schulzeit habe ich an der Ruhr-Universität Bochum die Fächer Mathematik und Philosophie (Schwerpunkt Wissenschaftstheorie) studiert. Aus dem Interesse, was Erkenntnis ist, habe ich mich u.a. oft und intensiv mit den erkenntnistheoretischen Schriften von Rudolf Steiner befasst. Nach Abschluss meines Diplomstudiums in Bochum habe ich mich an der Universität in Münster der mathematischen Grundlagenforschung (Logik und Beweistheorie) gewidmet und war zeitgleich im Novalishochschulverein in Dortmund tätig. Nach einer kurzen Aushilfstätigkeit als Lehrer an der damals einzigen Waldorfschule in Witten, habe ich diese Tätigkeit dann ab Sommer 1981 als Beruf ergriffen und werde sie im Sommer dieses Jahres an der Rudolf-Steiner-Schule Dortmund beenden. Seit 1982 bin ich verheiratet. Meine Frau und ich haben 2004 zwei farbige Geschwisterkinder aus Haiti adoptiert, die inzwischen erwachsen sind.

Stefan Basiner

languange: German

WS-02: Fairy Tales

Allgemeines zum Workshop

Was verbindet uns weltweit? Es sind Sagen und Märchen. Sie sprechen die Sprache der Phantasie, sie speisen sich aus Wünschen, Träumen aber auch aus Ängsten, die jeder von uns hat.
In keiner literarischen Form findet der Mensch intensiver zu sich selbst als über das Märchen. Märchen begleiten uns in Wunderwelten, sie zaubern Bilder der höchst eigenen Phantasie. Jeder, der sie hört und liest, erschafft sich seine ganz eigene Bildwelt. Nirgendwo sonst hat der, der einem Märchen zuhört oder ein Märchen liest, eine größere Freiheit bei der Ausgestaltung der „Szenen“ als in dieser Kunstform. Märchen sind wunderbar geeignet, uns im Bilddenken zu schulen. Märchen fordern Zeit für uns selbst: Wir sind allein mit den Worten, denen wir Raum, Zeit und Farben verleihen.

Workshop-Themen vom 7. bis 11. Juni

  1. Märchen und ihre Motive erforschen

Für den Workshop habe ich drei Märchen aus dem deutschen Märchenschatz ausgesucht. Zwei Märchen stammen aus der Feder der Gebrüder Grimm: „Die zwei Brüder“ und „Aschenputtel“. Viele Motive, die dort zu entdecken sind, finden sich bereits in alten Sagen und Mythen wieder – auch über die Grenzen Europas hinaus – und werden noch heute von Buch- und Filmautoren gern verwendet. Hier werden wir gemeinsam in der Vergangenheit und Gegenwart forschen.

„Die Regentrude“ von Theodor Storm ist das dritte Märchen, das uns beschäftigen wird. Auch dieses Märchen hat Bezüge zur Realität, auch wenn es bereits fast 170 Jahre alt ist.

  1. Zusammen an einem Weltmärchen arbeiten

Märchen greifen immer Themen auf, die die Menschen bewegt haben.
Welches Zielpublikum müsste heute ein Märchen haben?
Welche Motive wären heute „märchenhaft“?
Wir versuchen gemeinsam ein Märchen für die Welt zu entwerfen.

Und wenn jeder Teilnehmer wieder zuhause ist, können wir trotzdem gemeinsam an diesem online weiter schreiben. Hier wird ein Betreuer und Herausgeber gesucht.

Dozent: Sabine Krebber

Es war einmal … an einem kalten Wintertag und mitten im Dezember 1961 … schon als Kind und später als Jugendliche zog ich mit meinen Eltern von Ort zu Ort und meine Lieblingsbücher begleiteten mich. Heute wohne ich mit meinen Büchern in Dortmund.  Darunter ist eines türkisgrün und trägt den Titel „Märchen des 19. Jahrhunderts“. Darin findet sich die „Historie von der schönen Lau“ von Eduard Mörike. Früher unternahmen meine Eltern mit mir und meinen Schwestern viele Kurzausflüge – auch zum Blautopf, der Donauquelle. Erst haben wir gemeinsam lesen, dann sind wir in märchenhafter Umgebung gewandert. Das hat mich bis heute geprägt. Märchen begleiteten mich bis ich sieben Jahre alt war. Dann entdeckte ich andere Literatur, doch sie musste immer einen fabelartigen und doch fiktiven Charakter besitzen. Am liebsten las ich auf dem Balkon, bei meinen Großeltern saß ich im Sommer mit meinem Buch auf der Schaukel und aß Brombeeren. Später fuhr ich mit dem Fahrrad in den Stuttgarter Forst nahe der Solitude – dort wo „Die Räuber“  von Friedrich Schiller entstanden. Über mir eine riesige Eiche und die Vögel des Waldes. In Stuttgart studierte ich Kunstgeschichte und Germanistik, Philosophie und Medienpädagogik. Die Kunstmärchen der Romantik waren einmal Hauptseminarthema – seitdem lese ich immer wieder in meinem Brentano. Über zwanzig Jahre lang arbeite ich ab 1989 als freie Journalistin und Kunstvermittlerin für unterschiedliche Zeitungen, Zeitschriften, für Galerien, Privatsammler und als Kunstpädagogin für die Art Cologne. 2010 studierte ich ein Jahr am Lehrerseminar in Kassel Waldorfpädagogik und unterrichte seit 2012 an der Rudolf-Steiner-Schule in Dortmund. Und jetzt wird es Zeit, dass ich darüber ein Märchen schreibe … und dann lebte sie glücklich und faltenlos bis …

Sabine Krebber

Languages: German

WS-03: Pictures By Way of Digital Media, and Pictures We Ourselves Create:  A Qualitative Difference

Ein Kurs mit verschiedenen Übungen und Austausch im Gespräch

Workshop Leader: Herbert Himmelstoß

Herbert Himmelstoß

Languages: German

WS-04: Phantasy As a Gateway to a Better Future

In den letzten Jahrhunderten verfielen die Menschen immer mehr dem Irrglauben, dass Entwicklung der Menschheit mit technischer Entwicklung gleichzusetzen wäre. Aber bessere Maschinen machen noch keine bessere Welt. Und wenn alles nur um scheinbar immer intelligenter werdende Maschinen kreist, wird das Entwicklungspotential des Menschen schnell vergessen. Im einzelnen Menschen selbst kann der Umschwung stattfinden, der zu einer besseren Welt führt. Aus Menschen, die sich selbst entwickeln und phantasievolle positive Zukunftsbilder haben, kann sich eine bessere Zukunft heranbilden. Nun wird vielen Menschen klar, dass wir mit unserer Erde ab sofort anders umgehen lernen müssen. Wie kann uns die Phantasie dabei helfen? Wie können wir positive Zukunftsbilder in unserem Geist erschaffen, die zu einer besseren Zukunft führen?

Dozent: Johannes Greiner

Johannes Greiner (geboren 1975) ist Pianist, Eurythmist, Lehrer, Erwachsenenbildner und Lehrerausbildner. Er arbeitet im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz und ist unter anderem Autor von „Es ist alles ganz anders – Beiträge zur Aktualität der Anthroposophie“ (Hamburg 2015), „Mensch, ich glaube an dich! Terrorismus – ein Erziehungsproblem?“ (Hamburg 2017), „Die Spiritualität der Jugend und ihre Schatten“ (Hamburg 2017), „Kunst verwandelt“ (2018), „Leben in Ahrimans Welt“ (Hamburg 2018) und mit Sivan Karnieli von „Schau in dich, schau um dich – ein Buch zur Eurythmie“ (Steinbergkirche-Neukirchen 2016). Seit April 2018 Musikverantwortlicher in der Sektion für redende und musizierende Künste am Goetheanum.

Johannes Greiner

Languages: German

WS-05: Presence – Creating Imagination

If shaping our future requires our phantasy, by what specific method can we stimulate our forces of phantasy?

Rhythm, and a balance of given rules and free spaces, help support our phantasy.

Starting by observing what is – objects, architectural features, natural structures, colors, and forms – we shall work out a playground for our phantasy, in oder to enter into free, creative activity with the possibilities of visual communication (graphics and writing).

This way, we can strengthen our forces of phantasy. The result will be posters, with a connection to us as individuals at a particular place and time.

Workshop Leader: Michel Adams

Born November 11th, 1982, in Herdecke

Waldorf student

Studied communication design

Main interests: illustration, typography, graphics, and developing ideas

Training as a pedagogical and therapeutic digital-media advisor

Freelance teacher of drawing and sketching

Journalistic illustrator

Pedagogical digital-media advisor / course leader

Michel Adams

Languages: German, Englisch

WS-06: Creativity and Imagination in Medicine and Advice

Kreativität und Imagination sind Kräfte, die allen Menschen zur Verfügung stehen. Sie können auch in Medizin und Beratung hilfreich sein, um mit sich selbst gut in Kontakt zu sein oder Entscheidungen zu treffen. In dem Workshop können einzelne Techniken, wie Körperwahrnehmung, Imaginationsübungen, systemische Aufstellung oder Tetralemma kennengelernt und ausprobiert werden.

Workshop Leader: Dr. med. Volker Hentschel

Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Anthroposophische Medizin (GAÄD), Systemischer Coach und Supervisor DGSv*

in Göttingen geboren und aufgewachsen,
Studium der Humanmedizin in Hamburg,
Facharztweiterbildung Neurologie in Hamburg und Bremen,
Facharztweiterbildung Psychiatrie und Psychotherapie in Bremen und Herdecke,
seit 2008 verantwortlicher Oberarzt der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Witten
seit 2019 kommissarisch leitender Arzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
verheiratet, zwei Töchter

Languages: German

WS-07: Do-It-Yourself Revolution

Die Welt wartet darauf dass wir sie verändern. Doch wie kann man ein Teil dieser Veränderung werden?

Srdja Popovic hat als Mitbegründer der Bewegung Otpor (dt. Widerstand) ab 1998 den Sturz des Diktators Milosevic in Jugoslawien organisiert. Sie zeigte, dass dieser gewaltfreie Kampf um Freiheit und Demokratie auch Spaß machen darf. Anhand seiner Beschreibungen, die inzwischen weltweit Revolutionen inspirieren, wollen wir in diesem Workshop Strategien kennen lernen wie man gesellschaftlichen Wandel bewirken kann. Die wichtigsten Mittel sind Kreativität und eine enge Verbindung zu unserem Zeitgeist.

Jeder Teilnehmer kann gerne Vorschläge mitbringen welche gesellschaftlichen Umstürzte oder Veränderungen er mit verursachen möchte und wir versuchen für einige Themen Pläne zu entwerfen die dieses Ziel greifbarer machen. So versuchen wir gemeinsam Schritte kennenzulernen nach dem Motto „Revolution – Do It Yourself“.

Workshop Leader: Hieronymus Rentsch

Geboren 1985 in Düsseldorf; im Stuttgarter Umland aufgewachsen. Nach der Schule insgesamt zweijähriger Aufenthalt in Brasilien, mit sehr lehrreicher Tätigkeit im Sozialprojekt Monte Azul in São Paulo. Anschließend Wirtschaftsstudium in Alfter bei Bonn. Mitbegründer von Ideen³ e.V. – dort u. A. Mitgestalter einer Konferenz auf Fahrrädern. Nach dem BWL-Studium kurze Tätigkeit bei Naturata Köln. Dann Studium am Priesterseminar Stuttgart.
Seit März 2018 als Gemeindepfarrer in Würzburg tätig.

Hieronymus Rentsch
Hieronymus Rentsch

Languages: German

WS-08: Life-Sketches and Courses of Life Full of Phantasy in the Mirror of Inner and Outer Biographies

In diesem Projekt können wir anhand von geeigneten Beispielen der Frage nach einer bewusst gestalteten Biographie nachgehen, die eine bloß zeitlich bedingte Veränderung hin zu einer tatsächlichen Entwicklung erweitert. Das heißt: Der Mensch wird nicht bloß älter, er entwickelt sich. Dazu sollte aber das fühlende Seelenleben zur Inspiration, das denkende Seelenleben zur Imagination sowie das wollende Seelenleben zur Intuition hinaufwachsen. Intuition ist demnach eine höhere und erweiterte Form des eigenen Willens und, nach Rudolf Steiner, notwendig, die eigene Moral auf seinem Lebensweg zu finden. Wie können wir uns (weiter) auf den Weg machen?

Workshop Leader: Kambiz Djalali

Studium der Fächer Französisch, Geschichte und Erziehungswissenschaft mit anschließender Promotion. Danach berufsbegleitendes Studium der Waldorfpädagogik in Witten/Annen.

Nun bin ich Mittel-und Oberstufenlehrer an der Rudolf Steiner Schule Dortmund.

Kambiz Djalali
Kambiz Djalali

Languages: German

 WS-09: Thirteen Years of School – and Then What?

Wie finde ich meine Aufgabe? Wie findet meine Aufgabe mich?

Workshop Leader: Ulrich Goebel, Pfarrer in der Christengemeinschaft in Bonn

Ulrich Goebel, geb. 1965, hat nach der Waldorfschule Elektronik gelernt und später Mathematik studiert. Während des Zivildienstes hat er Computer programmiert. Seit 2001 ist er Priester in der Christengemeinschaft. Neben der Gemeindearbeit bildet die Kinder- und Jugendarbeit durch jährliche Reiterferien und die Pfingst-Jugendtagungen einen Schwerpunkt seiner Arbeit.

Ulrich Goebel

Languages: German

WS-10: The Image in Ritual

Was ist ein Wahrbild und was verbirgt sich dahinter? Was unterscheidet ein Wahrbild von einem gewöhnlichen Vorgang oder Bild? Können wir auch die tiefere Dimension ergründen? Und welche Rolle spielt die Sinneswelt für den Kultus? Welche tieferen Wirkungen haben die Gestaltungen auf den Betrachter? Diesen Fragen und weiteren wollen wir gemeinsam nachgehen, gemeinsame Übungen dazu machen und auch Fragen zur Menschenweihehandlung gemeinsam bewegen.

Workshop Leader: Johann Schuur

In Dänemark und Deutschland aufgewachsen und dabei drei Waldorfschulen besucht. Nach der Schule Wehrdienst bei der Marine mit großen Reisen und Einsatz im Golf von Aden. Danach Beginn des Studiums am Priesterseminar in Stuttgart. Nebenher Mitarbeit in einer interkulturellen Begegnungsstätte in Galiläa/Israel mit längeren Aufenthalten vor Ort. Ein Jahr Judaistik- und Philosophie-Studium in Berlin. 2007 zum Priester geweiht. Zunächst in Berlin, heute in Frankfurt am Main Gemeindepfarrer. Weiterhin Jugendprojekte in der Begegnungsstätte in Galiläa und Studienreisen für Erwachsene ins Heilige Land.

Johann Schuur

Languages: German

WS-11: When Do I Feel Alive? How Does the Inner Call Sound?

In welchen Momenten fühle ich mich besonders lebendig? Was tragen andere und ich zu solchen Situationen bei? Gemeinsam möchten wir diesen Fragen nachgehen und dann ausgehend von ihnen einen Blick darauf werfen, wie wir unseren Weg in ein (Arbeits-) Umfeld finden, in dem wir uns
lebendig fühlen können.

Skizze der Themen: Am Samstag möchte ich mit den Teilnehmern der Frage nach gehen, wann sie sich besonders „lebendig“ fühlen. Am Sonntag möchte ich einen Blick auf den ersten Punkt des Konzepts „Heldenreise“ werfen, nämlich den „Ruf“, dazu ein wenig aus meinem Freiwilligendienst erzählen. Am Montag dann Anordnung des bisher Bewegten und Besprochenem am Konzept der „Berufung“, eine Zusammenfassung des Workshop gestatten und die Teilnehmer einen Ausblick wagen lassen.

Workshop Leader: Johann Schmiedehausen
Ich bin 1996 geboren und in Eckernförde aufgewachsen. Nach dem Abschluss der Waldorfschule
leistete ich einen Freiwilligendienst in Argentinien. Darauf folgten sechs Monate Eurythmie im
Jugendeurythmie-Projekt „yep!“. Nun studiere ich Ethnologie in Freiburg, arbeite im Hochseilgarten
und bin als Erzählteamer der Freunde der Erziehungskunst unterwegs.

Johann Schmiedehausen

Languages: German, (Spanish)

Visual Arts:

WS-21: Land Art

Land – Art is the transformation of geographic space to a work of art,“ so the somewhat terse definition in the German version of Wikipedia. But isn’t there much more to it than that? What can be changed into a work of art, and how do we change, when we create art? Are we part of the work of art, or spectators? We shall work with these questions as we create, and notice how changing the world changes us as well.

Please Bring: A piece of nature from where you live.

Workshop Leader: Sebastian Otto

Born in 1977 in Darmstadt and grew up there. Studies biology in Freiburg, and later, mathematics in Heidelberg. Taught at a government high-school near Freiburg. Returned to the seminary of the Community of Christians in 2015. Priest in the Community of Christians since 2017.

Sebastian Otto

Languages: German, English, Spanish

WS-22: Graffiti and Muralism (not available) 

50% theory, 50% practice. But this is flexible …

Theory: What are graffiti, what is muralism, and how do the two unite? Understanding postmodern mural-painting from the point of view of how it came about, especially the political murals in connection with the Mexican revolution („muralismo“), the rise of graffiti lettering style in connection with the Hip-Hop culture of New York, and the global rise of further postmodern mural practices and other techniques in the urban art of the 21st century.

The practical work will depend on whether we are given an outdoor surface to work on, or have to work indoors. If the work happens indoors, we cannot use spray-paint (increased health hazard).

Participants will get to know the lettering of some graffiti makers, and some regional styles (particularly Brazil’s Pichação, ODEM’s „stylism mission“), and in the best case, make their own. Every participant can design a name (either a tag or your own name) in special calligraphy.

Workshop Leader: Christopher D. Hilmer

Diploma in geography

Born 29 October 1984 in Lübeck, Germany. 2004 – School-leaving examinations, Oberschule zum Dom Lübeck. 2005 – Integration helper with the Maltese of Lübeck. 2006 – WOOFing (Working on Organic Farms) in New Zealand

Academic career: 09/2016  –  present Fellow and Phd candidate, LuFG Kulturgeographie der RWTH Aachen. 04/2013-09/2015  –  Fellow, primarily teaching, and the Geographisches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 02/2011-08/2011  –  DAAD/ERASMUS Stipendium – Univerzita Karlova v Praze / Charles University in Prague. 07/2008-01/2013  –  Research assistant at the library of the Geographisches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (with an interruption for time abroad). 11/2007-03/2013  –  Study of geography (with minors in digital media, cultural management, sociology, and education), Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 11/2006-11/2007  –  Study toward a Master’s degree (major: Geographie; minors: sociology, education, philosophy), Philosophische Fakultät, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Language: German

WS-23: Free Drawing

Zeichnerisch wollen wir das Wesenhafte unserer Motive erfassen und mit unterschiedlichen zeichnerischen Mitteln und Materialien arbeiten. Um den Einstieg ins Zeichnen zu finden, wollen wir an einfachen Motiven das Sehen üben und das Gesehene versuchen zu übertragen. Von der schnellen einfachen Skizze ausgehend, sollen ausgewählte Motive mit unterschiedlichen Materialien ausgestaltet werden.

Workshop Leader: Ebru Ruhşen Yapça

Geboren in München und aufgewachsen in Essen.

  • Ausbildung, Studium und Fortbildungen
  • Abgeschlossene Ausbildung zur Möbeltischlerin
  • Nach dem Abitur Ausbildung zur Klassenlehrerin mit Fach Handwerk und Bildende Kunst
  • Fortbildungen Malerei Sommerakademie Alanus Hochschule
  • Berufsbegleitende Fortbildungen an der Freien Akademie der Künste Essen-Kupferdreh
  • Zeichenkurse „Aktzeichen“ und „Portrait“
  • 2018 Master of Education, Alanus Hochschule

Tätigkeiten in Pädagogik und Erwachsenenbildung

  • künstlerische Kurse für Kindern und Jugendlichen, Sommerakademie Hiberniaschule
  • 2005 – 2018 Klassenlehrerin und Kunstlehrerin der Oberstufe in Mülheim an der Ruhr
  • 2014 – 2017 Pädagogische Beraterin der Waldorfschule Alanya/Türkei
  • Malkurse für Eltern an der Freien Waldorfschule Mülheim/Ruhr
  • Kurse zu den Klassenstufen in Witten/Annen
  • Ab 06.2018 Dozentin in Witten/Annen Fachbereich Handwerk und Bildende Kunst, Schwerpunkt: Malen und Zeichnen

Ausstellungen und Projekte

  • „Farbrausch“ , 2003 in Essen
  • Gruppenausstellung, 2009 Freie Akademie der Künste, Essen Kupferdreh
  • „Photograpfie“ , 2014 im Pumpwerk Moers
  • „Die Regentrude“ Illustrationen des CD-Covers
  • „Die Regentrude“ live-painting und Ausstellung der Illustrationen 2015, Mülheim/Ruhr
  • „Die Regentrude“ live-painting und Ausstellung der Illustrationen 2015, Platzhirschfestival, Duisburg
  • „Photographie“ , 2015 im Alten- und Pflegeheim St.Elisabeth, Bochum
Ebru Ruhşen Yapça
Ebru Ruhşen Yapça

Language: German

WS-24: Fashion: Design or Creation?

Steckt hinter dem Wort Mode nur das Entwerfen möglichst massentauglicher und damit gut zu verkaufender Outfits oder kann es auch Ausdruck eines inneren Prozesses sein? Ist die Mode nur ein Mittel uns zu mehr Konsum zu verleiten oder kann sie gar einen Beitrag zur Zukunft leisten? Anhand verschiedener Beispiele wollen wir diesen Fragen nachgehen. Wir werden dabei Kollektionen besonders phantasievoller Designer betrachten und uns über unsere Erfahrungen mit Mode austauschen. Darüber hinaus werden wir selbst kreativ werden und T-Shirts färben und individuell gestalten.

Workshop Leader: Jan Kirdorf

Jan Kirdorf, geboren 1990 in Berlin. Ich habe dort die Ausbildung zum Modedesigner absolviert (2012-2015) und studiere jetzt im zweiten Jahr am Priesterseminar der Christengemeinschaft in Stuttgart.

Jan Kirdorf

Language: German

WS-25: Sculpting

An diesem intensiven Workshop hast du die Möglichkeit mit Ton zu arbeiten. Drei Themen stehen dir zur Verfügung, für die künstlerische Auseinandersetzung.

  • Du kannst eine kleine Skulptur zu dem Thema „Was wünsche wir uns für die Welt“ erschaffen.
  • Dich mit einem Tierwesen intensiver beschäftigen und diesen plastizieren.
  • Oder eine Maske basteln, diese wird erst aus Ton und danach aus Pappmache gebastelt. Die Maske kann anschließend mit Acrylfarbe bemalt werden.

Workshop Leader: GOGA DÜSO

Künstlerin, Diplomierte Pädagogin

Das Jahr 2019 ist für die Künstlerin ein besonderes- in diesem Jahre schaut sie zurück auf die ersten 15 Jahre ihres Lebens, die sie auf der anderen Seite der Welt verbracht hat. Ebenso so lange ist sie nun mit der neugewonnenen Heimat zusammengewachsen. Beide Kulturen, die ihre Welt bereichern, trägt sie in sich.

Sie ist Malerin, Bildhauerin und Autodidakt. Im Alter von siebzehn entdeckte sie ihr Talent für die  Malerei. Die ersten Zeichnungen waren Porträts. Erst mit der Ausbildung im Handwerk und bildende Kunst traute sie sich, Porträts in Farbe auszuführen; dies beflügelte zu großformatigen Arbeiten in großer Technik- und Methodenvielfalt. Derzeit ist sie an der Schule als Sprachlehrerin tätig und leitet eine Kunst AG.

GOGA DÜSO
GOGA DÜSO

Language: German

WS-26: Woodworking

Holz: Scheinbar ist es einfach da. Aber es birgt tiefe Geheimnisse. Es zu bearbeiten, braucht Phantasie, formt aber auch das Phantasieren und hat zugleich die Werkzeuge geformt, die die Menschen erfunden haben. Es ist ein Raum, in dem man arbeiten kann, in dem man frei ist, aber nicht alles ist möglich. Auch zu fragen, wo es eigentlich herkommt, wie es entsteht, braucht Phantasie. Wir wollen schauen, welche Sprache Holz spricht, vielleicht auch, welche verschiedenen Sprachen verschiedene Hölzer sprechen und welche Möglichkeiten es gibt zu antworten. Einig sind sich die meisten Menschen die ich kenne, dass Räume, die einen Holzboden haben, “etwas Schönes” ausstrahlen. Warum ist das so? Warum brennt Holz? Was heißt es, zu wurzeln? Kann der Mensch wurzeln? Wo? Ergibt ein Ahorn-Samen einen völlig neuen Ahorn? Ein Baum ist auf seine Art ein Meister der Gleichmäßigkeit. Wir wollen genauer schauen: wie? Und: für ein gut geschliffenes Messer ist auch hartes Holz “weich wie Butter”– Das muss man erleben! Wir begeben uns absichtlich während der Tagung “auf den Holzweg”, arbeiten einerseits praktisch und “andererseits“ mit Texten aus der Literatur und Philosophie. Bitte mitbringen: Phantasie!

Dozent: Christoph Schomann

Christoph Schomann, 32 Jahresringe, Studium der Bildhauerei, Pädagogik und Philosophie (Cusanus Hochschule), daher der doppelte Versuch: Holz zu begreifen und zu be-greifen. Derzeit Baumfellowship zur autodidaktischen Weiterbildung als Holz-Juwelier.

Christoph Schomann

WS-27: Painting – Phantasy, the Worlds, and I

In this workshop, we shall set out in search of our own phantasy worlds, together with the noted Ukrainian painter Marina Yandolenko, by painting on a wooden board. Natural materials will be mixed with poetry, music of the soul, and phantasy.

For inspiration, we shall recall the worlds of various writers, such as Michael Ende and his Neverending Story.

Olya Shatna will serve as interpreter.

Workshop Leader: Marina Yandolenko

Ukrainian artist and designer.

Born in Odessa on the Black Sea.

Studied painting at the Odessa Art School of Grekov and the Kharkiv State Academy of Design and Art.

Inspired by interesting people, travels, mountains, and books.

Numerous exhibits in the Ukraine and Germany

Maryna Yandolenko

Languages: German, English, Ukrainian

WS-28: Mosaic

Mein Name ist Silvia Gronemann . Ich bin seit 2012 freischaffend künstlerisch tätig. Meine Schwerpunkte, neben Malerei , sind Raumgestaltungen in Form von Lasur, plastische Wandgestaltung und Mosaik. Bei dieser Tagung biete ich einen Workshop an, bei dem wir einen Weg im Außenbereich
gestalten. Dazu stehen uns Betonplatten (50×50 cm) zur Verfügung. Aus Fliesenbruch und Mosaiksteinen darf ein phantasievoller Gartenweg entstehen.

Arbeitsschritte sind:
– Gesamtkonzeptionelle gemeinsame Entwurfsplanung
– Fixieren der Steine in Dünnbettmörtel auf die Betonplatten
– Verfugen
– Platten in den Außenbereich verlegen

Silvia Gronemann

Movement, Speech & Acting:

WS-31: Archery

This workshop connects in a living way intuitive archery with practical exercises of process-work in nature. To begin with, you will learn the technique of intuitive archery. The most important aspects of this are hand-eye coordination, concentration, and how to unite the two.

Please bring clothing for all weather, and also food and drink, and feel free to bring your own bow, if you have one.

Workshop Leader: Ben Black

Born in 1976 in Toronto, Canada. After attending the Toronto Waldorf School, studies in German, English, and Religion at Mount Allison University in New Brunswick and at the Eberhard Karls University in Tübingen. Studied at the Freie Hochschule der Christengemeinschaft (seminary of the Community of Christians) in Stuttgart, beginning in 2002. Was consecrated a priest in 2008. Since September 2009, living and working as a priest in Cologne.

Ben Black

Languages: German, English

WS-32: Folk Dances

Rousing movements, musical variety, a feeling of community, vitality, and joy in life– all these elements are found in the dances of the world. In the 25 years of my creative work in dancing, I have gathered a rich repertoire of folk dances. These, as well as my own choreographies to contemporary music of the Balkans, fill children, teenagers, and adults with enthusiasm. I teach courses in folk dancing throughout Europe, in regular dance groups, school projects, weekend workshops, and dance trips.

Workshop Leader: Benedikt Lux

See www.benediktlux.de

Benedikt Lux

Languages: German, English

WS-33: Ballroom Dancing:

Gemeinsam, im Rhythmus der Musik und harmonisch tanzen… Die Standardtänze sind das Urgestein des Paartanzes und bis heute eine weit verbreitete Kunst.
Ein Workshop soll nicht nur Teile der Herkunft und Bedeutung, sondern auch den Tanz selber näher bringen und die Teilnehmer ermöglichen diesen in kurzer Zeit eigenständig zu tanzen.
Der Workshop ist für Anfänger geeignet, jedoch werden sich auch fortgeschrittene nicht langweiligen.
Es ist bequeme Kleidung zu tragen und bequeme Schuhe, ggf Tanzschuhe oder Socken mitzubringen.

Workshop Leader: Philine Kreter

Mein Name ist Philine Kreter, geboren am 16.11.1997 und tanze seit ungefähr 10 Jahren.
Neben der Schule habe ich vorerst viel Zeit in der Tanzschule verbracht, erst als Hobby, dann als bezahltes Hobby.
Nach dem Abitur zog ich nach Witten um, begann hier ein Psychologie Studium und das Unterrichten von Studenten in Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen.
Seit gut 4 Jahren unterrichte ich jetzt Jugendliche, Erwachsene in Paarkursen oder Workshops.

Philine Kreter

WS-34: Eurythmy Workshop – How Does Phantasy Become Visible?

In unserem Workshop wollen wir der Frage nachgehen wie die Phantasie sichtbar werden kann. Wir wollen mit euch versuchen uns von unseren inneren Bildern bewegen zu lassen. Diese können groß, klein, schwarz, weiß, bunt und vieles mehr sein. Vor allem haben sie eine Stimmung. Mit diesen Stimmungen möchten wir mithilfe der Farben eurythmisch arbeiten. Mit Übungen und einem Text werden wir uns durch die Farben unserer Phantasie nähern.

Workshop Leaders: Marthy Hecker, Clara von Recklinghausen

Marthy Hecker: Obwohl Eurythmie in der Schule nicht mein Lieblingsfach war, habe ich mich trotzdem dazu entschlossen Eurythmie zu studieren, da ich mich gerne bewegen wollte. Bald habe ich realisiert wie viel mir die Eurythmie geben kann. Sie hat mich gelehrt mich zu konzentrieren, meinen eigenen Körper wahrzunehmen und auf dem Boden zu bleiben. Dadurch habe ich gelernt anders in der Welt dazustehen.

Clara von Recklinghausen: Nach meinem Wirtschaftsstudium wollte ich gerne mehr über Zusammenarbeit erfahren. Mehr durch Zufall habe ich angefangen Eurythmie zu studieren und ich habe schnell gemerkt, dass ich dort viele Antworten und noch viel mehr spannende Fragen zu diesem Thema finden kann. In den kommenden Jahren möchte ich mit der Eurythmie in Unternehmen arbeiten. In diesem Jahr freue ich mich zusammen mit Marthy und dem Rest des Märchenensembles die Welt zu bereisen.

Marthy Hecker

 

Clara von Recklinghausen

WS-35: Exploring the creative force of Imagination

We invite you on a creative and playful journey into the landscapes of our inner worlds.

On this journey we will play with the gift of imagination through, movement, storytelling, painting and writing and explore the space where dream and wakefulness, fantasy and reality meet!

Our intention is to listen to the needs and impulses of you and hold space for a free, co-creative and safe Journey.

“The way you look at things is the most powerful force in shaping your life.” (John O’Donohue)

DozentInnen: Angela und Darius

Angela, 33

Already as a child I explored my surrounding by dancing and moving. I studied 4 years of dance-therapy and movement-pedagogics.

As a body- and movement-researcher, I travelled the world. Through dance and music I connected to foreign cultures.

My main focus lies on performative improvisation, contact-improvisation und music.

At the moment I’m studying trauma therapy “Somatic Experiencing” (Peter Levine) and systemic constellation work. I integrate these methods in my work. Since five years I work as a therapist and give body- and movement-research workshops.

Angela

Darius Matthies, 24

I am passionate about the mystery of Language.

I studied the craft of storytelling in England and I write and speak poetry and stories.

In 2015 I worked with an organization in Los Angeles that uses Poetry as a healing path for Youth from traumatized backgrounds. Ever since I am researching and exploring the healing potential of language.

Currently I am studying Speech-Formation and Eurythmy in Witten to deepen my understanding of the Mystery of language.

Darius

Language: English

 

WS-36: Mystery Drama

Wir versuchen, eine Kostprobe aus dem ersten durch Rudolf Steiner entstandenen Mysteriendrama, der “Pforte der Einweihung”, aufzuführen!  Zur Zeit arbeiten junge Menschen auf eine Gesamtaufführung hin und diese Arbeitsgruppe kann ein Einstieg in dieses Unternehmen sein.  Muss aber nicht.  Mindestalter 17 Jahre.
 
Workshop Leader: Daniel Hafner
 
Priester der Christengemeinschaft, Nürnberg.  Einführungskurse für junge Menschen in die Anthroposophie mit wechselnden Anwendungsbeispielen (lassen Sie sich über dhafner1964@hotmail.com im Verteiler aufnehmen).

Language: German

WS-37: Acting Improvisation

In diesem Workshop geht es um das spielerische und vielseitige Ausprobieren von Szenen, die aus
der Phantasie entstehen. Wir üben uns darin, den Fluss der Einfälle wahr- und aufzunehmen und sie
mit Hilfe der Mitspieler in kurzen Bühnenszenen Wirklichkeit werden zu lassen. Freude am Spiel
und Mut zum Experiment sind die einzigen Voraussetzungen zum Mitmachen. Alles andere schafft
unsere geballte Phantasie mühelos aus dem Augenblick. Die praktischen Mittel zum Erwecken der
Phantasiekräfte sind: Vertrauensübungen, Training des Zusammenspiels, Kennenlernen von Regeln,
die dem Spiel zur Freiheit verhelfen.

Workshop Leader: Ulrich Meier

Ulrich Meier, geb. 1960. Nach der Waldorfschule fünf Jahre Ausbildung und Praxis als Erzieher,
Priester seit 1990, zur Zeit in Hamburg als Seminarleiter am Priesterseminar und Gemeindepfarrer
tätig. Verheiratet, fünf erwachsene Kinder, drei Enkelkinder.

Ulrich Meier

WS-38: Words and Phantasy

Bewegte Poesie. Ein Versuch mit Goethes Märchen

Workshop Leader: Frank Erhardt Bouhdiba

Frank Erhard Bouhdiba, Sprachgestalter, Schauspieler, Märchenerzähler

Frank Erhardt-Bhoudiba
Frank Erhardt-Bhoudiba

Language: German

WS-39: Parkour

Parkour ist eine französische Trendsportart, ausgeübt von so genannten Traceuren. In dem Kurs lernen die Teilnehmer alle Grundtechniken, um Hindernisse zu überwinden, die später in der Stadt auftauchen können: Mauern, Wände, Geländer usw. Doch wird stets das Eigentum der Anderen respektiert. Ziel des Trainings ist es, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen sowie Kraft und Stärke richtig einzuschätzen. Geleitet wird der Kurs von Pablo Giese (Parkour im Pott).

Workshop Leaders: Pablo Giese und Daniel Scherer

Pablo Giese wurde 1981 in Herne geboren und betreibt seit über 20 Jahren urbane Sportarten (Skateboarding, Inlineskating, BMX, Parkour). Seit 2004 hat er sich auf der sportlichen Ebene voll und ganz dem Parkour verschrieben. Als Student der Raumplanung und ehemaliger Betreuer in der offenen Jugendarbeit hat er 2007 das Netzwerk «Parkour-im-Pott» gegründet. Hier bietet er Konzepte zur differenzierten Vermittlung von Parkour an, steht für Showchoreographien und deren Umsetzung zur Verfügung und widmet sich der Anerkennung von Parkour als ernstzunehmende Sportart.

Pablo Giese

Pablo Giese

Daniel Scherer (Jahrgang 1991) verfügt über eine Erfahrung von mehr als 10 Jahren im Bereich Parkour und Freerunning. Nachdem er zunächst verschiedene urbane Sportarten wie BMX und MTB ausübte, verschrieb er sich dann voll und ganz dem Parkour und Freerunning. Daniel Scherer gehörte zu den ersten Artisten des Showprojektes URBANATIX und sammelte im Laufe der Jahre viele Erfahrungen im Rahmen von nationalen und
internationalen Showformaten, sowie Shootings und medialen Produktionen. Als Athlet hat er an diversen Meisterschaften für Parkour und Freerunning teilgenommen.

Daniel Scherer
Daniel Scherer

Languages: German

WS-40: The Clown and I

Der eigentlichen Bewegung geht immer eine Gegenbewegung voraus – so wie einatmen und ausatmen. So ist die Voraussetzung für das Licht der Schatten, der Ursprung des Könnens, die Unfähigkeit. Die Grundlage für alles Heitere ist die Tragik die dahinter steckt.

Wie Paradox ist unser Leben, je schwerer, desto leichter…

Der Clown als Weg zu sich selbst; als Spiegel und Mittel sich selbst anders zu sehen, zu erleben; als Brücke in die Kindheit, in eine Welt der Phantasie, wo alles erlaubt ist, wo echte Begegnungen einfach und normal sind.

Workshop Leader: Jidu Emiliano Pasqualini

geboren 1977 in Rio de Janeiro,
in São Paulo aufgewachsen,
seit 1996 in Deutschland.
Verheiratet, Vater von 3 Kindern.
Freiberuflicher Theater– und Zirkuspädagoge, Sprachgestalter, Schauspieler und Forró*–Lehrer
(*brasilianischer Paar–Tanz).
Verschiedene theaterpädagogische Projekte in unterschiedlichen Einrichtungen.
Kinderzirkus– und Jonglage–Trainer, sowie div. Clowns-Auftritte;
Langjährige Schauspielerfahrung im Tournee-Theater-Bereich.
Einer der Pioniere der „Forró“–Bewegung in Deutschland, bzw. Europa.
Einführungskurse und Vorträge zu Anthroposophie, Mysterien und Griechenland.
Gibt Kurse und Workshops im In– und Ausland.

Jidu Pasqualini
Jidu Pasqualini

Languages: German

Music & Choir:

WS-41: Music Improvisation

Im Rahmen der Jugendtagung möchte ich mit euch zusammen eine kleine Impro-Band auf die Beine stellen.

Ich komme aus Köln und habe schon in vielen Bands gespielt aber auch schon ein Musikerensemble geleitet.

Ich selbst spiele Klavier und würde mich freuen, wenn möglichst viele von euch mit euren eigenen Instrumenten mit dazu kommen und wir dann gemeinsam musizieren können.

Jeder ist eingeladen, ihr solltet nur schon mal ein Instrument in der Hand gehabt haben und etwas Erfahrung damit besitzen.

Wir werden ganz ohne Stress arbeiten und wenn es sich ergibt, unsere Ergebnisse auch vor Publikum vorstellen.

Bitte Instrumente mitbringen!

Workshop Leader: Noah Neumann

Ich komme ursprünglich aus Dortmund und habe dort die Rudolf-Steiner-Schule besucht. Momentan mache ich in Köln eine Ausbildung zum Eventmanager. Die Musik, bei mir geäußert durch das Klavierspiel hat schon immer einen großen Teil meines Lebens eingenommen. In meiner Schulzeit habe ich deshalb schon in vielen Bands gespielt und konnte auch schon einige Ensembles leiten.

Ich möchte meine Erfahrungen im Zusammenspiel mit euch gerne einbringen und freue mich darauf, von euch zu lernen und mit euch gemeinsam zu musizieren.

Noah Neumann

Languages: German, Ênglish, Musical language

WS-42: Choir

For the workshop, we have many beautiful songs from all over the world, and also easy choral settings.

With his lively manner, boundless energy, and musical sensitivity, Jeroen manages to help people with and without previous experience to achieve a shared tone experience in a short time.

Workshop Leader: Jeroen Moes

Grew up in the Netherlands. Currently working as music teacher and choir director in Berlin.

Music teacher at the Freie Waldorfschule Kleinmachnow and involved in the teacher training in Ljubljana.

Project weeks, workshops, and summer camps in many European countries.

Spreading the love of music, and the discovery that everyone can sing.

Jeroen Moes

Languages: German, English

WS-43: Drum Corps

We shall combine Brazilian rhythms with the American technique of „Drum Corps,“ which involves not only playing the notes but also executing special movements, and juggling with batons. It is a lot of fun, and looks good.

We shall practise basic techniques of drumming and baton twirling, then combine the two. The goal is to awaken a feeling for rhythm, and to achieve a presentation that is beautiful to watch.

This workshop is for people who are interested in rhythm and want to work with coordinated movements. No previous experience is required.

Workshop Leader: Bruno Monteferrante Alberto

Brazilian, learned percussion in Brazil. Main focus: Brazilian rhythms. Currently teaching music at the Blote Vogel Schule in Witten-Annen.

Bruno Monteferrante Alberto

Languages: German, English